Allgemeine Geschäftsbedingungen für Auftritte von Clown Wowa
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Clown-, Zauber- und Unterhaltungsauftritte von Wladimir Schmidt als Clown Wowa. Sie gelten gegenüber Verbrauchern und Unternehmern. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden.
2. Vertragspartner
Vertragspartner ist Wladimir Schmidt, Morsbacher Straße 24 A, 52146 Würselen. Kontaktdaten ergeben sich aus dem Impressum.
3. Anfrage, Angebot und Vertragsschluss
Das Anfrageformular auf der Website dient nur der unverbindlichen Kontaktaufnahme. Durch das Absenden entsteht noch kein Vertrag und keine Zahlungspflicht.
Nach Abstimmung der wesentlichen Angaben, insbesondere Termin, Ort und gewünschtem Auftritt, kann Wladimir Schmidt ein individuelles Angebot oder eine Buchungsbestätigung übermitteln. Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Auftraggeber dieses Angebot annimmt oder beide Seiten die Buchung anderweitig eindeutig bestätigen. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.
4. Leistungsumfang
Art, Dauer, Inhalt und Umfang des Auftritts richten sich nach dem individuellen Angebot oder der Buchungsbestätigung. Ein bestimmter künstlerischer Erfolg oder eine bestimmte Reaktion des Publikums ist nicht geschuldet. Künstlerisch oder organisatorisch notwendige, zumutbare Anpassungen bleiben möglich, soweit der vereinbarte Gesamtcharakter der Leistung erhalten bleibt.
5. Termin, Ort und organisatorische Voraussetzungen
Termin und Leistungsort werden individuell vereinbart. Der Auftraggeber teilt die für den Auftritt wesentlichen Rahmenbedingungen rechtzeitig mit. Dazu gehören insbesondere erreichbare Ansprechpartner, Zugangszeiten, der geplante Veranstaltungsablauf und besondere Sicherheits- oder Hausregeln.
Konkrete räumliche, technische oder zeitliche Voraussetzungen gelten nur, soweit sie im Angebot, in der Buchungsbestätigung oder später ausdrücklich vereinbart wurden.
6. Pflichten des Veranstalters
Der Auftraggeber sorgt dafür, dass der Auftritt am vereinbarten Ort unter sicheren und zumutbaren Bedingungen durchgeführt werden kann. Er informiert über erkennbare Gefahren, Zugangsbeschränkungen und wesentliche Änderungen des Ablaufs. Behördliche Erlaubnisse oder Zustimmungen, die allein wegen der Veranstaltung oder des Veranstaltungsorts erforderlich sind, beschafft der Auftraggeber, sofern nichts anderes vereinbart ist.
7. Vergütung, Anfahrt und Zahlung
Vergütung, mögliche Anfahrtskosten, Zahlungszeitpunkt und Zahlungsweg ergeben sich aus dem individuellen Angebot oder der Buchungsbestätigung. Nicht vereinbarte Zusatzkosten werden nicht allein aufgrund dieser AGB berechnet. Gesetzliche Ansprüche bei Zahlungsverzug bleiben unberührt.
8. Änderungen und Zusatzleistungen
Änderungswünsche sind möglichst früh mitzuteilen. Änderungen des Termins, Orts, Leistungsumfangs oder Ablaufs werden nur verbindlich, wenn sie von beiden Seiten bestätigt werden. Zusatzleistungen können eine angepasste Vergütung erfordern. Darauf wird vor einer verbindlichen Beauftragung hingewiesen.
9. Absage und Stornierung durch den Auftraggeber
Eine Absage ist unverzüglich mitzuteilen. Ob und in welcher Höhe bei einer Absage eine Vergütung oder ein Ersatz nachweisbarer Aufwendungen geschuldet ist, richtet sich nach der individuellen Vereinbarung und den gesetzlichen Vorschriften. Diese AGB legen keine pauschalen Stornoprozentsätze fest. Ersparte Aufwendungen und eine anderweitige Verwendung des freigewordenen Termins werden berücksichtigt, soweit dies gesetzlich erforderlich ist.
10. Verhinderung des Künstlers
Kann Wladimir Schmidt den Auftritt aus einem von ihm zu vertretenden Grund nicht erbringen, gelten die gesetzlichen Rechte. Bereits gezahlte Beträge für nicht erbrachte Leistungen werden erstattet. Ein Ersatztermin oder ein Ersatzkünstler wird nur im Einvernehmen mit dem Auftraggeber vereinbart.
11. Höhere Gewalt und nicht zu vertretende Ereignisse
Kann der Auftritt wegen höherer Gewalt oder eines anderen Ereignisses, das keine Seite zu vertreten hat, nicht oder nicht wie vereinbart stattfinden, informieren sich die Parteien unverzüglich und stimmen das weitere Vorgehen ab. Ein Ersatztermin kann vereinbart werden, ist aber nicht automatisch geschuldet. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Regelungen. Weitergehende Ansprüche bestehen nur, wenn ihre gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
12. Foto-, Video- und Tonaufnahmen
Aufnahmen des Auftritts und ihre Veröffentlichung oder gewerbliche Nutzung bedürfen vorab einer Vereinbarung, soweit nicht bereits eine gesetzliche Erlaubnis besteht. Rechte abgebildeter oder aufgenommener Personen, insbesondere von Kindern, bleiben unberührt. Der Auftraggeber ist für Einwilligungen und Hinweise verantwortlich, die für von ihm veranlasste Aufnahmen des Publikums oder seiner Veranstaltung erforderlich sind.
13. Kinder, Sicherheit und Aufsicht
Die allgemeine Aufsicht über anwesende Kinder verbleibt beim Auftraggeber, den Erziehungsberechtigten oder den von ihnen eingesetzten Aufsichtspersonen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Der Auftraggeber unterstützt dabei, Sicherheitsabstände, Zugänge und Anweisungen einzuhalten, die für einen sicheren Ablauf erforderlich sind.
14. Haftung
Wladimir Schmidt haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Unberührt bleibt außerdem eine zwingende gesetzliche Haftung.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die vorstehenden Begrenzungen gelten entsprechend für gesetzliche Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
15. Verbraucherrechtliche Hinweise
Das Website-Formular ist keine zahlungspflichtige Bestellung. Verbraucherinformationen, die für einen späteren Vertrag erforderlich sind, werden im Zusammenhang mit dem individuellen Angebot bereitgestellt.
Bei einem im Fernabsatz geschlossenen Vertrag über eine Freizeitdienstleistung, die für einen spezifischen Termin oder Zeitraum vereinbart wird, kann die gesetzliche Ausnahme des § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB eingreifen. Ob die Ausnahme im Einzelfall anwendbar ist, richtet sich nach dem konkreten Vertragsinhalt. Diese AGB behaupten keinen generellen Ausschluss eines Widerrufsrechts.
Da über das Formular kein Vertrag geschlossen wird, ist auf der Website derzeit keine elektronische Bestell- oder Widerrufsfunktion vorgesehen.
16. Kommunikation und Textform
Angebote, Annahmen, Buchungsbestätigungen und Änderungen können per E-Mail oder in anderer Textform übermittelt werden, soweit das Gesetz keine strengere Form verlangt. Individuelle Abreden bleiben unabhängig davon vorrangig. Gesetzliche Anforderungen an Erklärungen und Nachweise bleiben unberührt.
17. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingender Schutz des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird. Eine Gerichtsstandsvereinbarung gegenüber Verbrauchern wird nicht getroffen. Ist eine Bestimmung dieser AGB unwirksam, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften; die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt unberührt.
Stand: 31. Juli 2026
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